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Gesässvergrösserung

Frauen, die ihrem Gesäß etwas mehr Rundungen geben wollen, können das tun, indem sie ein Gesäßimplantat anbringen lassen, durch Injektion mit Macrolane oder durch Injektion mit körpereigenem Fett.

Ein Gesäßimplantat ist eine bleibende Lösung. Das Implantat wird über einen vertikalen Einschnitt zwischen den Gesäßhälften angebracht. Von dort aus wird das Implantat unter den großen Gesäßmuskel geschoben. Es gibt verschiedene Formen und Abmessungen von Gesäßimplantaten.

Dieser Eingriff wird unter TIVA ausgeführt. Nach dem Eingriff empfiehlt es sich, drei bis vier Wochen nicht auf dem Rücken zu liegen und schön gerade zu sitzen.

Macrolane ist ein resorbierbares Gel aus Hyaluronsäure. Der große Vorteil besteht darin, dass das Gesäß wirklich modelliert werden kann, wie die Patientin selbst das will. Vor dem Eingriff wird im Stehen eine Schicht Modellierton am Gesäß angebracht und in genau die Form gebracht, die die Patientin will. So weiß die Patientin genau, was sie erwarten kann, und weiß der Chirurg genau, wo Gel angebracht werden muss. Unter Lokalnarkose wird das Gel ins Fettgewebe unter der Haut injiziert. Das Gel ist sehr sicher und bisher wurden keine allergischen Reaktionen beschrieben. Das Gel wird aber allmählich durch den Körper abgebaut und wird nach zwei Jahren zum Großteil verschwunden sein.

Lipofilling mit körpereigenem Fett ist eine Alternative. Dafür muss aber irgendwo Fettgewebe vorhanden sein. Dieses wird vorsichtig abgesaugt und dann an der gewünschten Stelle injiziert. Fettzellen brauchen genau wie andere Zellen Sauerstoff und Nahrung, um überleben zu können. Daher muss das Fett in kleinen Tröpfchen und über sehr viele kleine Tunnel ins Gewebe eingebracht werden. Es ist also eine ziemlich arbeitsintensive und zeitraubende Behandlung. Ein Problem besteht auch darin, dass nicht vorhersehbar ist, wie viele Fettzellen das Verfahren überleben. Das können 90 % sein, meist aber rund 60 %.

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